Face to Face 

Wenn Eltern, Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen nicht mehr an die Jugendlichen «rankommen», vermag es der persönliche Kontakt zu unseren Projektleitern. Sie haben in vielen Fällen ähnliche Biografien und vermögen so einen Zugang «auf Augenhöhe» zu schaffen.  

Oft können und wollen die jungen Menschen nicht mehr zuhören. Sie sind taub für Ratschläge und wehren jegliche Intervention von Erwachsenen ab. Sie sind «gefangen» in ihrer eigenen Welt. Oft fühlen sie sich einer Gruppe zugehörig, die mit Drogen und Gewalt Erfahrungen hat. 

Unsere Projektleiter kennen dieses Umfeld aus ihren eigenen Biografien sehr gut. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Jugendliche bereit sind zuzuhören, wenn unsere Projektleiter ein Gespräch suchen. Dazu nehmen wir die jungen Menschen auf einen Spaziergang oder auch zum Kebab- oder Pizzaessen. Nach einem ersten Gespräch wird gemeinsam mit dem Jugendlichen und den Zuweiser*innen entschieden, ob es weitere Gespräche geben soll. 

Ziel ist es, dass die Jugendlichen durch die Glaubwürdigkeit unserer Projektleiter zuhören und so beginnen, ihr Umgang mit ihrem Leben zu reflektieren und Konsequenzen ernster zu nehmen.

Zielgruppe

Jugendliche und junge Erwachsene 

 

Auftraggebende

  • KESB

  • Jugendanwaltschaft

  • Soziale Dienste

  • Heime 

  • Jugendpsychiatrie 

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Die Projektleiter von «Gefangene helfen Jugendlichen»  vermögen vertiefende Gespräche  mit Jugendlichen zu führen. Denken und Handeln müssen die Jugendlichen selber.