Präventionsunterricht

Da die Nachfrage nach gewalt- und kriminalpräventiven Massnahmen gross ist und nicht allein durch

Gefängnisführungen mit Jugendlichen gedeckt werden kann, bietet GhJ auch Präventionsunterrichte an Schulen

und Jugendinstitutionen an. Die Präventionsunterrichte, die von ehemaligen, geschulten Gefangenen durchgeführt

werden, sind ein Mittel, um die Jugendlichen rechtzeitig zu erreichen und zum Nachdenken über das eigene Handeln

zu bewegen, bevor der Kreislauf von Gewalt, Straftaten und Drogenmissbrauch zum Selbstläufer wird.

Unsere Arbeit möchte direkt dort eingreifen, wo die ersten Kontakte mit kriminellen Handlungen und Drogenkonsum

entstehen - im Jugendalter. Der Präventionsunterricht findet in der Regel in Schulen und Jugendinstitutionen statt.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen für das Thema sensibilisiert werden, indem psychische

und physische Konsequenzen ihres Handelns aufgezeigt werden.

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Wir fördern ein kritisches Bewusstsein

für das eigene Verhalten der Jugendlichen

um sie vor einem Abrutschen in Sucht

und Kriminalität zu bewahren.

Wer kann teilnehmen

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  • Schüler*innen von 12 bis 18 Jahren

  • Schulen und Jugendinstitutionen

  • Gefährdete Jugendliche

  • Verurteilte Jugendliche 

Ziele

Den Jugendlichen wird gezeigt, dass deviantes und delinquentes Verhalten schwere Konsequenzen haben kann,

nicht nur für sie selbst, sondern auch für die Opfer. Die Teilnehmer*innen werden über Klischees und Stereotypen

aufgeklärt und bekommen den Raum, Fragen zu stellen. Ziel ist es, ein kritisches Bewusstsein für das eigene

Verhalten zu schaffen und die Jugendlichen so vor einem Abrutschen in die Sucht oder Kriminalität zu bewahren.

In der Arbeit mit Schulklassen werden sowohl bereits auffällige Jugendliche, wie auch unauffällige Jugendliche angesprochen. Damit erhöht sich der Kreis derer, die als Multiplikatoren im eigenen Freundeskreis auftreten können um ein Vielfaches,

wodurch bei einigen rechtzeitig ein Umdenkprozess eingeleitet wird.

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